Mit dem Heranwachsen der Kinder entscheiden sich Väter oft für ein Familienauto als zweites oder drittes Fahrzeug. In solchen Fällen fällt die Wahl häufig auf einen mittelgroßen SUV. Dabei stehen sie oft vor der schwierigen Entscheidung zwischen dem Santa Fe und dem Sorento. Diese beiden Fahrzeuge gelten als hochwertige Optionen im Segment der mittelgroßen SUVs. Mit der kürzlichen Einführung von Facelift-Modellen hat sich der Wettbewerb auf dem Markt weiter verschärft.
Der im letzten Jahr vollständig überarbeitete Santa Fe der 5. Generation weist im Vergleich zur Vorgängergeneration ein sehr gewagtes Design auf. Dies führte zu vielen Spitznamen wie "Soltafe", "Galloper des 21. Jahrhunderts" und "Koreanischer Defender". Die Frontpartie mit dem H-förmigen Lichtdesign, dem Markenzeichen von Hyundai, und der untere Stoßfänger scheinen die Meinungen zu spalten.
Die Seitenansicht bietet ein gutes Gefühl von Offenheit im Innenraum. Der lange Überhang betont den für SUVs typischen hinteren Bereich und erinnert mit seinem kastenförmigen Aussehen an den Galloper. Die schwarze Kotflügelverkleidung setzt einen gestalterischen Akzent. Am Heck befinden sich die Rückleuchten im unteren Bereich, während die Blinker in den Stoßfänger integriert sind.
Der Innenraum vermittelt ein zukunftsorientiertes Gefühl, ähnlich wie bei einer Limousine. Ein 12,3-Zoll-Cluster und ein Infotainment-Display sind zu einem panoramischen gebogenen Display verbunden.
Das Fahrzeug ist mit einer elektronischen Schaltwippe und einem 6,6-Zoll-Touchscreen für die Klimasteuerung ausgestattet. Die Mittelkonsole verfügt über ein duales kabelloses Ladegerät, und insgesamt bietet das Fahrzeug ein recht gutes Ladevolumen.
Das Facelift des Sorento weist insgesamt ein sehr hochwertiges Design auf. Es vermittelt einen robusten und gleichzeitig raffinierten Eindruck. Die Frontpartie ist mit vertikalen Leuchten und einer Starmap-Signatur-Tagfahrleuchte ausgestattet. Der schwarz abgesetzte Kühlergrill verleiht dem Fahrzeug einen sportlichen Touch.
Die Seitenansicht hat als Facelift-Modell keine großen Veränderungen erfahren und wirkt im Vergleich zum Santa Fe etwas eleganter. Kotflügel, Seitenschweller, Seitenverkleidungen und der hintere Stoßfänger sind in mattem Schwarz gehalten. Am Heck setzen sich die vertikalen Rückleuchten von der Seite fort, was im Vergleich zum tiefer positionierten Santa Fe eine bessere Sichtbarkeit bietet.
Der Innenraum wurde mit horizontalen Linien gestaltet, um ein Gefühl von Offenheit zu erzeugen. Das 12,3-Zoll-Cluster und das Navigationssystem sind zu einem panoramischen Display verbunden, auf dem Kias neue Infotainment-System ccNC läuft. Weitere Merkmale sind ein zweifarbiges Lenkrad, eine vollständig berührungsempfindliche Klimaanlage und ein Wählrad für die Gangschaltung.
Sowohl der komplett überarbeitete Santa Fe als auch das Facelift des Sorento basieren auf der 2019 eingeführten N3-Plattform. Das niedrige Design ermöglicht ein bequemes Ein- und Aussteigen ohne Seitenschweller. Beide Fahrzeuge erzielten auch gute Ergebnisse bei Crashtests. Da sie die gleiche Plattform verwenden, teilen sie auch den Antriebsstrang. Die Benzinmodelle sind mit einem 2,5-Liter-Vierzylinder-Turbomotor und einem 8-Gang-DCT-Getriebe ausgestattet. Sie leisten maximal 281 PS und ein maximales Drehmoment von 43 kgf.m.
Die Hybridversionen des Santa Fe und des Sorento kombinieren einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbomotor mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe. Der Motor leistet maximal 180 PS und ein maximales Drehmoment von 27 kg.m.
Der Elektromotor leistet maximal 65 PS und ein maximales Drehmoment von 26,9 kg.m. Der offizielle Kraftstoffverbrauch der Hybridversionen von Santa Fe und Sorento liegt bei etwa 15,5 bis 15,7 km/l und ist damit nahezu identisch. Eine Dieselversion ist nur für den Sorento erhältlich.
In Bezug auf das Ladevolumen ist der kastenförmige Santa Fe etwas überlegen. Mit 725 Litern können vier Golfbags und vier Reisetaschen untergebracht werden. Der Sorento bietet ein Ladevolumen von 705 Litern.
Der Sorento bietet serienmäßig elektrisch verstellbare Vordersitze und ein kabelloses Smartphone-Ladesystem. Beim Santa Fe ist der elektrisch verstellbare Beifahrersitz Standard, während das kabellose Ladesystem optional ist. Zudem verfügt der Santa Fe serienmäßig über Sicherheits-Fensterheber für alle Sitze, eine elektrische Heckklappe, HDA2 und ein Fingerabdruck-Authentifizierungssystem im Innenraum. Beim Sorento gibt es kein Fingerabdruck-System, und die anderen Funktionen sind optional erhältlich.
Die 6-Sitzer-Option kostet beim Santa Fe 1,04 Millionen Won (ca. 730 USD) und beim Sorento 840.000 Won (ca. 590 USD). Der Allradantrieb schlägt beim Santa Fe mit 2,23 Millionen Won (ca. 1.570 USD) und beim Sorento mit 2,32 Millionen Won (ca. 1.630 USD) zu Buche. Das Head-up-Display ist Teil eines Optionspakets. Beim Santa Fe ist es ab der Prestige-Ausstattung verfügbar und kostet 1,24 Millionen Won (ca. 870 USD) inklusive des panoramischen gebogenen Displays. Beim Sorento ist es in einem 1,19 Millionen Won (ca. 840 USD) teuren Paket enthalten, das auch eine integrierte Dashcam und AR-Navigation umfasst.